Wenn man anschaut was ist das eigentlich, was ist die Bank, dann kann man den Vergleich ziehen, dass es im Mittelalter, am Ende des Mittelalters hieĂ: Der Papst ist der Einzige der den Zugang zu Gott hat. Wollt ihr eure Schulden erlassen haben schon bevor ihr vors âjĂŒngste Gerichtâ kommt, so mĂŒsst ihr euren Obolus geben, so mĂŒsst ihr euren Ablass zahlen. Das hat ja zu Luthers Thesen gefĂŒhrt. Das hat dahin gefĂŒhrt, dass Luther gesagt hat: Nein, der Papst kann nicht den Geist fĂŒr sich pachten und fĂŒr sich verwalten. Genau das Problem haben wir heute in der Bank! Die Bank ist die neue Kirche, sie verwaltet nĂ€mlich das gesellschaftliche Kapital, und sie verhindert, dass es freies FĂ€higkeitenkapital werden kann. Diesen Prozess verhindert sie. Weil dieser Prozess hieĂe: die Bank hat nicht Interesse am Gewinn, den sie nur erzeugt durch AnonymitĂ€t, sondern die Bank hat nur das Interesse die Dienstleistung auszubilden zur Ermöglichung der Begegnung. Also was ist eigentlich Bank? Was ist eigentlich Bank, wenn wir sie zeitgemÀà denken?
Erscheinungsdatum: 2012
Auflage: 2
Seiten: ca 18
Format: 21,0 x 14,2 cm
Einbandart: Geheftet
ISBN: 9783942754101
Lieferbarkeit: Lieferbar
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