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Thomas Brunner

Die Banken als Organe des Geisteslebens

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Bank zeitgemĂ€ĂŸ gedacht ist eigentlich das aktive Zusammenarbeiten, das Hier-konkrete-Begegnung-schaffen, um ĂŒber die jeweiligen Initiativen ins GesprĂ€ch zu kommen und um – natĂŒrlich immer nur im Rahmen des Möglichen – ĂŒber die Möglichkeiten der Realisierung zu sprechen.

von Thomas Brunner

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Wenn man anschaut was ist das eigentlich, was ist die Bank, dann kann man den Vergleich ziehen, dass es im Mittelalter, am Ende des Mittelalters hieß: Der Papst ist der Einzige der den Zugang zu Gott hat. Wollt ihr eure Schulden erlassen haben schon bevor ihr vors „jĂŒngste Gericht“ kommt, so mĂŒsst ihr euren Obolus geben, so mĂŒsst ihr euren Ablass zahlen. Das hat ja zu Luthers Thesen gefĂŒhrt. Das hat dahin gefĂŒhrt, dass Luther gesagt hat: Nein, der Papst kann nicht den Geist fĂŒr sich pachten und fĂŒr sich verwalten. Genau das Problem haben wir heute in der Bank! Die Bank ist die neue Kirche, sie verwaltet nĂ€mlich das gesellschaftliche Kapital, und sie verhindert, dass es freies FĂ€higkeitenkapital werden kann. Diesen Prozess verhindert sie. Weil dieser Prozess hieße: die Bank hat nicht Interesse am Gewinn, den sie nur erzeugt durch AnonymitĂ€t, sondern die Bank hat nur das Interesse die Dienstleistung auszubilden zur Ermöglichung der Begegnung. Also was ist eigentlich Bank? Was ist eigentlich Bank, wenn wir sie zeitgemĂ€ĂŸ denken?


Erscheinungsdatum: 2012
Auflage: 2
Seiten: ca 18
Format: 21,0 x 14,2 cm
Einbandart: Geheftet
ISBN: 9783942754101


Lieferbarkeit: Lieferbar

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