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Catharina Barker

Das Leben der Shekinah-Sophia im Menschen

37 Aufzeichnungen zur Vertiefung geisteswissenschaftlicher Themen

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Die Sophia lebt in den Herzen der Menschen, wenn diese sich dazu erziehen wollen, denn sie ergĂ€nzt das Wesen Christi um die weiblichen Tugenden des Erbarmens, der Freigiebigkeit und der NĂ€chstenliebe, die fĂŒr jede andere Seele eine Heimat ist. Am Ende findet das Sophia-Thema eine Apotheose in einem offenen Bekenntnis zu ihrer GrĂ¶ĂŸe und ihrem tiefen Zusammenhang mit den christlichen Mysterien.

von Catharina Barker

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Aus dem Vorwort:

Die beiden hier abgebildeten Malereien mögen ein Wahrzeichen der Geheimnisse der Sophia sein, die viele Inkarnationen durchmachen musste, wie auch der salomonische Jesus-Zarathustra-Michael. Dieser letztere wird so genannt, einmal in seinem Namen als Prophet des Sonnengottes – sowohl Ă€ußerlich als auch spĂ€ter innerlich –, und andererseits in seiner Rangordnung als Erzengel, der den Stab von dem großen Jahve ĂŒbernommen hatte, um die christliche Menschheit nun weiter zu fĂŒhren.

Johannes der TĂ€ufer wird auf dem Umschlag als Erzengel abgebildet, geflĂŒgelt und auf der Erde stehend, die ihn viele Male „vergeblich trug“, d.h. viele Male ermordete, genauso wie den salomonischen Jesus – heute Meister Jesus genannt. Beide erlitten immerhin fĂŒnfhundert Inkarnationen seit der lemurischen Zeit und fanden am Ende immer wieder durch gewalttĂ€tige Verbrechen den Tod, so schlimm und so verderblich, dass sie kaum Chancen hatten, in der nĂ€chsten Inkarnati-on ein gesundes Leben entwickeln zu können.

Und doch inkarnieren sie sich immer wieder, oft unter sehr schweren Bedingungen, aber immer wieder mit sehr viel Erbarmen und sehr viel Liebe fĂŒr die Menschenkinder, die durch die „Tatzen“ des Bösen gefangen wurden. Denn so sprechen die Götter ĂŒber die Menschen, nicht sich rĂ€chen wollend, sondern mit Erbarmen ĂŒber die geschundenen Herzen. Denn deren Herzen hörten nicht mehr auf das göttliche Herz, sondern nur noch auf den Beelzebub, oder auf die luzi-ferischen VerfĂŒhrungen, die das Herz frĂŒher oder spĂ€ter in des Ahriman-BeelzeÂŹbubs FĂ€nge treiben.

Immer wieder geben beide ihr Leben hin, wohl am schlimmsten wurden sie aber vor 2000 Jahren gequĂ€lt. Beide sind Urbilder des Christentums, beide wĂ€ren aber nun fast vollkommen aus der Kultur der Menschenkinder verjagt wor-den, wenn nicht die Kirche – aber die Kirche im Herzen der Menschen – dies verhindert hĂ€tte.

Am besten lebt diese Kirche im russischen Herzen, weil diese noch die Tradition der göttlichen Sophia kannte, die Tradition des Herzens Jesu, das als Bild in flammenden Farben des Rots und des Goldes einst von dem großen Maler Dimitri von Novgorod geschaffen wurde.

Die Sophia wurde immer in einem Kreis gemalt, der eine göttliche SphÀre bedeutet. Links und rechts dieses Kreises malte Dimitri von Novgorod immer die Gestalten der nathanischen Mutter und des Johannes des TÀufers.

Denn diese beiden sind die ReprĂ€sentanten der Sophia, und beide verkörpern ihre IndividualitĂ€t auf Erden. Die nathanische Mutter trug ihre Seele, und der vielgeprĂŒfte Johannes der TĂ€ufer ihr Ich-Wesen, der dann von Rudolf Steiner als grĂ¶ĂŸter MĂ€rtyrer Christi gewĂŒrdigt wurde.

Die Sophia lebt in den Herzen der Menschen, wenn diese sich dazu erziehen wollen, denn sie ergĂ€nzt das Wesen Christi um die weiblichen Tugenden des Erbarmens, der Freigiebigkeit und der NĂ€chstenliebe, die fĂŒr jede andere Seele eine Heimat ist.

Der Herausgeber, Dezember 2021

Erscheinungsdatum: Dezember 2021
Seitenzahl: 207 Seiten 
Produktform: Paperback, mit 7 Illustrationen
ISBN-13: 978-3-923302-63-5


Lieferbarkeit: Lieferbar

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