Recht gibt es, seit es Menschen gibt. In seiner heutigen AusprĂ€gung hat es 4000 Jahre alte Wurzeln, die bis nach Babylon zurĂŒckreichen. In Griechenland und Rom wurde das Recht aufgeschrieben und dadurch Besitz des Individuums. Anspruch und Schuld entstanden als Werkzeuge des Schuldrechts: Sie fördern die individuelle Entwicklung des Menschen, aber nicht seine GemeinschaftsfĂ€higkeit. Wir schieben dem Staat die Aufgabe des Altruismus zu und beanspruchen selbst, egoistisch sein zu dĂŒrfen. Dadurch verstricken wir uns mehr und mehr in Konflikte, im GroĂen wie im Kleinen. Schuld sind immer die anderen: Aggressoren und Terroristen, Politiker, Vertrags- oder Lebenspartner.
Das wird sich Àndern, wenn statt Schuld und Anspruch auch Verantwortung und Vertrauen Werkzeuge des Rechts werden. Der Autor beschreibt zahlreiche Vorboten eines neuen Verantwortungsrechts, das uns befÀhigen wird, selbst sozialvertrÀgliches Recht zu schaffen. Neben grundsÀtzlichen ErwÀgungen finden sich in diesem Buch zahlreiche Beispiele aus der Rechts- und Mediationspraxis des Autors.
"Die zukĂŒnftige Gestaltung des Rechts und der Gesellschaft können wir weder Göttern noch Politikern ĂŒberlassen. Wir werden uns daran gewöhnen mĂŒssen, dass es eine offene Gesellschaft nur gibt, wenn wir selbst Verantwortung ĂŒbernehmen und gegenseitig Vertrauen entwickeln." Ingo Krampen
Erscheinungsdatum: 26.4.2024
Auflage: 1
Seiten: 144
Format: 19,0 x 12,5 cm
Einbandart:
GTIN: 9783957791993
ISBN: 978-3-95779-199-3
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