Intuition - das Auge der Seele
Die Darstellung des intuitiven Erkennens im schriftlichen Werk Rudolf Steiners
von Christoph Hueck
Bestellungen werden innerhalb von 2-3 Tagen bearbeitet
Abholung möglich in der Buchhandlung (Dornach, Schweiz)
Die Darstellung des intuitiven Erkennens im schriftlichen Werk Rudolf Steiners
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In der Auffassung Rudolf Steiners bedeutet Intuition nicht einen spontanen Einfall mit unklarem Ursprung, sondern eine Einsicht von höchster Klarheit und Sicherheit. Im intuitiven Erkennen wird die Kluft zwischen dem Erkennenden und dem Erkannten ĂŒber-wunden. Durch ihre Tiefe ist die Intuition der mittelalterlichen unio mystica vergleichbar, der mystischen Vereinigung mit dem geistigen Weltgrund, durch ihre vollkommene Transparenz aber auch der exakten mathematischen Erkenntnis. Rudolf Steiner entwickelte sein VerstĂ€ndnis der Intuition zunĂ€chst in Bezug auf Goethes anschauende Urteilskraft und die intellektuelle Anschauung des deutschen Idealismus, vertiefte es aber zur unmittelbaren Anschauung geistiger Wesen. Intuition macht deutlich, was Steiner unter Geist und Geisteswissenschaft verstand.
Hier wurden alle Darstellungen zur Intuition aus neunzehn Schriften und etlichen AufsĂ€tzen Rudolf Steiners zusammengestellt und erlĂ€uternd kommentiert. Von den Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften ĂŒber Die Philosophie der Freiheit und Die Geheimwissenschaft im Umriss bis zu Steiners letzten Schriften wird ein umfassender Ăberblick ĂŒber dieses zentrale anthroposophische Thema gegeben, der einen Einblick in die Grundlage der Anthroposophie vermittelt. Die Zusammenstellung zeigt, wie Rudolf Steiner seine frĂŒhen philosophischen zu den spĂ€teren anthroposophischen Anschauungen weiterentwickelte.
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