In den Mythen begegnen wir Adam und Eva und Prometheus. In der Antike stochert Tragödienheld Orest in unserem Gewissen und Sokrates in unserer Sicherheit; Platon fĂŒhrt uns auf den rechten Weg, aber Alexander sprengt jegliches MaĂ. Das Mittelalter lehrt uns vieles ĂŒber Hexen, Ketzer und Kirche. In der Renaissance schauen wir u.a. bei Dante, Giotto und Masaccio vorbei, im Zentrum aber steht Filippo Brunelleschi. In der Neuzeit weisen Descartes, Luther und Calvin uns den Weg zu uns selbst; Montaigne und Hamlet zeigen uns, was wir finden können, Mary Wollstonecraft verleiht den Frauen eine Stimme, Kant enthĂŒllt unbekannte Seiten, Lessing nimmt uns in die Schule und wir besuchen Hume, Fichte, Goethe und Hegel.
Im 19. Jahrhundert schaffen Frankenstein und H.C. Andersen, Gogol, Schopenhauer und Schelling Unruhe. AuĂerdem begegnen wir dem DoppelgĂ€nger Europas im Schicksal Peter des GroĂen und Dostojewskijs. Stirner, Kierkegaard und Ibsen bitten uns darum, uns selbst zu wĂ€hlen, ebenso Nietzsche, Steiner, Sartre und Beauvoir. Im 20. Jahrhundert stĂŒtzen uns Belyi und Joyce, ehe wir uns mithilfe Spenglers, Wittgensteins und Foucaults selbst aufl_x0096_ösen. Orwell gibt uns einen utopischen Aufenthaltsort, Charlie Chaplin hebt unseren Blick, Viktor Frankl, Hans und Sophie Scholl sowie Solschenizyn lehren uns, dagegenzuhalten. Das beginnende 21. Jahrhundert sagt: Wenn die Zukunft nicht dem Individuum gehört, so hĂ€ngt sie vom Einzelnen ab.
Ein groĂes Werk von Waage. Ein umfassender, wohlformulierter und kristallklarer Streifzug durch die Geschichte des Individuums. (Dagbladet)
Erscheinungsdatum: 9.12.2014
Umschlaggestaltung: Trine + Kim Designstudio, Oslo / ĂŒbersetzt von Lothar Schneider / mit SU
Auflage: 1.
Seiten: 750
Einbandart: gebunden
ISBN: 978-3-8251-7879-6
Lieferbarkeit: Lieferbar
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