Der SprachkuÌnstler ist fuÌr eine umfassende Weltanschauung ebenso ein Heiler, wie der Arzt ein Heiler ist.
Rudolf Steiner, am 20. April 1923
Otto Ph. Sponsel-Slezak, am 16. MĂ€rz 2022
Alles zu vergeistigen, das ist das Gesundende. (Rudolf Steiner, am 5. Dezember 1907) Vergeistigen aber heiĂt, uÌber die SphĂ€re des Gedanklichen, ob abstrakt oder meditativ, hinaus- und in die Notwendigkeiten einer Gegenwartskunst, insbesondere in den Ursprung aller KuÌnste, d.h. in die innere Lebenswelt der Sprachgestaltung hineinzukommen. Heilkunst ist nicht ein Neben- und Untereinander von Wissenschaft und Kunst, nicht eine kuÌnstlerische Umrahmung bzw. Garnierung medizinischen Wissens und Könnens, sie ist ein schöpferisches Handeln nach kuÌnstlerischen MaĂgaben und BeweggruÌnden. Gewiss, Heilen ist eine Kunst. Jedoch ergeben wissenschaftlicher Fortschritt und eine vergangenheitsorientierte Kunstanschauung zusammengenommen noch lange keine Heilkunst. Heilkunst im Sinne eines erweiterten und vertieften Wissenschafts- und Kunstbegriffs wĂ€re erst dann zu erreichen, wenn naturwissenschaftliche Weltanschauung uÌber die BruÌcke der Geisteswissenschaft in die SphĂ€re der Heilkraft des lebendigen Wortes eintreten wollte. Bleibt sie jedoch wissentlich dahinter zuruÌck, sperrt sie sich mutwillig gegen dasjenige, was heilkuÌnstlerische Sprachgestaltung an Orientierung zu geben und anzustreben hat, kann im eigentlichen Sinne selbst von Anthroposophischer Medizin heute nur noch auf allerĂ€uĂerlichste Weise geredet werden.
Otto Sponsel-Slezak, am 24. August 2021
28 Sprachkunstkarten im Format 14,8 x 14,8 cm
Lieferbarkeit: Lieferbar
Marie Steiner Verlag
Burghaldenweg, 12-1
DE 75378 Bad Liebenzell
info@sprachgestaltungskunst.de