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Klassensatz Papyrus und Binsen

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Geschichte

Nahezu gleichzeitig mit den Ă€ltesten Schriften in Mesopotamien und in Vorderasien entstand etwa um 3000 v.Chr. in Ägypten die Hieroglyphenschrift. Mit dem Entstehen des Zentralstaates entstand die Notwendigkeit, VorgĂ€nge in Verwaltung und Wirtschaft durch schriftliche Aufzeichnungen festhalten zu können. Damit bildete sich zwangslĂ€ufig auch der Beruf des Schreibers heraus, welcher fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe FortfĂŒhrung der staatlichen Belange und damit fĂŒr den Erhalt des Staates und seiner Verwaltung entscheidend war. Dieser Beruf eröffnete den Zugang zu wichtigen Positionen in Verwaltung und Wirtschaft.

Ausbildung

Die SchĂŒler stammten aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und traten im Alter von fĂŒnf bis zehn Jahren ihre Ausbildung an. Entsprechend den Anforderungen aus Verwaltung und Wirtschaft umfasst die Ausbildung der Schreiber in erster Linie die Kenntnisse der Schrift. DarĂŒber hinaus besaßen sie Spezialkenntnisse, die fĂŒr das Wirtschaftsleben notwendig waren, wie fĂŒr das Verfassen von SchriftstĂŒcken und VertrĂ€gen. Auch die Grundregeln der Mathematik sowie das Berechnen von FlĂ€chen und Volumina gehörte dazu. Im Alten Reich war die Ausbildung der Schreiber in der Weise organisiert, dass ein oder mehrere SchĂŒler zu einem Schreiber in die Lehre gingen und so diesen Beruf erlernten. Oft ergriffen Kinder von Schreibern wiederum diesen Beruf. Durch die verschiedenen Zeiten benötigten neben der Staatsverwaltung immer mehr auch die Tempel- und MilitĂ€rverwaltung ausgebildete Schreiber.

FĂŒr begabte Schreiber kam auch eine Weiterbildung zum Dolmetscher infrage. So gab es zur Zeit Amenophis III. und unter Echnaton auch Schreiber, die den internationalen Schriftverkehr in Keilschrift abfassen konnten. FĂŒr ein schnelles Schreiben eignete sich die Hieroglyphenschrift nicht, sodass parallel zu ihr die hieratische Kursivschrift verwendet wurde. Das Lernen geschah durch Niederschreiben und wiederholtes Aufsagen beziehungsweise Abfragen. Die Schulung des GedĂ€chtnisses war in einer Welt des sehr begrenzten Festhaltens das einzige Mittel, um spĂ€ter im Berufsleben alle wichtigen Informationen schnell verfĂŒgbar zu haben.

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