âWas die Schwierigkeiten innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft anbetrifft, kann ich diese nicht so ansehen, wie andere das tun (âŠ) Die Gesellschaft handelt immer so wie âGruppenseelenâ, anstatt dass sich IndividualitĂ€ten entwickeln und man diese IndividualitĂ€ten respektieren wĂŒrde. Man hat Rudolf Steiner nicht verstanden in dieser Hinsichtâ, schrieb Alice Sauerwein (1865-1932), die von Rudolf Steiner ernannte GeneralsekretĂ€rin der SocietĂ© Anthroposophique de France, wenige Jahre vor ihrem Tode. Und tatsĂ€chlich ist das Schicksal Alice Sauerweins und ihres Bruders Jules (1880-1967), der zwischen den zwei Weltkriegen zu den bekanntesten Journalisten Frankreichs zĂ€hlte, ganz besonders von dieser Suche nach IndividualitĂ€t bestimmt, eine Suche, die ebenso IrrtĂŒmer und Fehlentscheidungen einschloss, wie sie von Mut, Selbstehrlichkeit und Wahrhaftigkeit geprĂ€gt war.
Teil I: Jules und Alice Sauerwein. Kindheit und Jugend. Theosophie in Marseille, Aufbruch nach Paris, Jules Sauerwein wird Journalist. Teil II: Anthroposophie in Frankreich. Die ersten Keime. Rudolf Steiner in Paris, Zwischen Friedrich Eckstein und den Dramen Schurés, Theosophie und Anthroposophie, Das Jahr 1909, Mabel Collins, Eine Freundschaft im Lichte der Spaltung der TG, Die heilige Odilie und das Elsass, Simone Rihouet, Rudolf Steiners Abschied von Paris. Teil III: Jahre der Konflikte. Anthroposophische Gesellschaft und DÀmonenwirken. DÀmonenwesen und Menschheitsgeschichte, Gesellschaftsspaltung zwischen Gruppenkarma und IndividualitÀts-Entwicklung, Elsa Prozor-Auzimour, Ausschluss und Tod Alice Sauerweins, Das Jahr 1932, Wege in die Zukunft. Anhang: Briefe und Dokumente usw.
Erscheinungsdatum: 1998
Auflage: 1.
Seiten: 447
Format: 21,0 x 14,0 cm
Einbandart: Paperback
ISBN: 9783906482026
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