Entscheidende Versuche werden nachexperimentiert und sorgfĂ€ltig reflektiert. Im bisherigen Streit um Goethes Farbenlehre spielten die experimentellen Versuche Newtons und Goethes sowie deren genaue Analyse eine auffallend geringe Rolle. Der Streit wurde auf einer Metaebene gefĂŒhrt â Goethe habe Newton nicht verstanden, seine Lehre sei mehr eine Farbentheologie als eine physikalische Arbeit usw. TatsĂ€chlich ergibt eine genaue ĂberprĂŒfung der konkreten Versuche und deren Analysen, dass die Probleme nicht auf einer Metaebene, sondern unmittelbar auf der physikalischen Ebene liegen und dass deren Lösung fĂŒr Goethe spricht. Seine Analysen ĂŒbertreffen die Newtonâschen und die seiner BefĂŒrworter an gedanklicher PrĂ€zision und Klarheit. Allerdings fand dieser Scharfsinn angesichts der heftigen Polemik Goethes nicht die gebĂŒhrende Aufmerksamkeit, sondern wurde mit Ă€hnlicher Polemik gegen Goethe beantwortet. Sogar die Kommentierung des polemischen Teils der Goetheâschen Farbenlehre in der maĂgebenden wissenschaftlichen Ausgabe der Naturwissenschaftlichen Schriften Goethes, der Leopoldina, leidet an diesem unsachlichen Ton. Die Experimente dagegen bestĂ€tigen die Beobachtungen Goethes. Das Buch fĂŒhrt die entsprechenden Versuche und Argumente dem Leser vor Augen und analysiert sie eingehend âŠ
Erscheinungsdatum: 30.11.2021
Auflage: 1. Auflage
Produktform: Hardcover
Seiten: ca. 112 mit 130 Abbildungen
Format: 3250 x 2450 mm
Einbandart:
ISBN: 9783943305647
Lieferbarkeit: Lieferbar
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