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Wolfgang Schad

Bewusstsein des eigenen Menschentums

Anthroposophie als Weltzuwendung

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Was ist der Mensch? Wolfgang Schad hat sich durch seine evolutionsbiologischen Forschungen immer wieder auch mit der Frage des menschlichen SelbstverstĂ€ndnisses befasst. In seinen anthroposophischen Studien, die hier in einem Band versammelt sind, zeigt er auf, wie vielfĂ€ltig besonders die zukĂŒnftigen Perspektiven des Menschen sind. Zugleich wird seine FĂ€higkeit sichtbar, sich auch mit ungewöhnlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen und das Menschsein in den unterschiedlichsten Facetten darzustellen.
von Wolfgang Schad

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Soziale, ethische und historische Probleme werden dabei ebenso beleuchtet wie Themen aus Natur- und Geisteswissenschaft. Dass Anthroposophie das ganze Menschsein durchdringen und verwandeln will, wird so unmittelbar einleuchtend.

Inhalt

Die geschichtliche Voraussetzung der Anthroposophie in der Neuzeit | Aggression und Frieden zwischen den Menschen und im Menschen. Zur Kulturgeschichte des Bösen | Naturwissenschaft in der Entscheidung - FĂŒr oder gegen den Menschen? | Was ist Imagination? | Unterwegs zu einem postmaterialistischen Naturbegriff – auf geistiger Grundlage | Das VerstĂ€ndnis der Wiederverkörperung und die akuten sozialen Probleme | Rudolf Steiners VerhĂ€ltnis zur Naturwissenschaft – Eine Lagebestimmung | Vom Geist der Sprache | Die Scham als Entwicklungsraum des Menschen | Zur globalen Aufgabe der Anthroposophie | BildentwĂŒrfe: Der Adler, Der Löwe, Die Kuh, Der Mensch | Zur geistigen Aufarbeitung des Nationalsozialismus | Chronobiologie ist Ätherforschung | Gehirn und Geist. Zur Überwindung des hirnzentrierten Menschenbildes | Alle drei, jeden Tag. | Was bin ich? Wer bin ich? Zum SelbstverstĂ€ndnis des eigenen Ichs | Die Naturwissenschaften heute und in Zukunft – gut fĂŒr die Technik und schlecht fĂŒr die Kultur | Carl Fortlage (1806–1881), der Entdecker des Leib-Seele-VerhĂ€ltnisses.

Leseprobe

»Jede Kultur ist umso mehr Kultur, je mehr sie von den SchĂ€tzen der Vergangenheit ĂŒbernimmt, sich unbefangen der Gegenwartsaufgaben annimmt und zugleich darauf achtet, wo jetzt schon die Keime kĂŒnftiger Kulturen sind. Kein Naturwesen besitzt diese Ausweitung des Bewusstseins ĂŒber den Tag hinaus wie der Mensch, und das sogar ĂŒber seine eigene Lebensspanne hinaus im geschichtlichen Ausmaß. Rudolf Steiner ĂŒbersetzte das Wort Anthroposophie am liebsten mit â€șBewusstsein des eigenen Menschentumsâ€č. Dieses Menschsein befĂ€higt uns, jeden Tag alle drei Zeitrichtungen bewusst zu leben. Das ist auch gerade besonders das Anliegen der Anthroposophie, dem die hier gesammelten BeitrĂ€ge aus fĂŒnf Jahrzehnten gewidmet sind.«

Auflage:
Erscheinungsdatum: 10/12/2025
Altersempfehlung:
Seitenzahl: 380 
Produktform: Hardcover
Format: 23,6 x 16,0 cm

ISBN: 978-3-7725-1972-7

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