Sasha Colby kombiniert in diesem autofiktionalen Roman zwei Zeitebenen: die 1940er-Jahre der Zwangsarbeit ihrer GroĂmutter bei der Firma Leitz und die Gegenwart, in der sie ihrer GroĂmutter in GesprĂ€chen StĂŒck fĂŒr StĂŒck Erinnerungspartikel abringt. Dabei gelingt es ihr, die Geschichte dieser beiden so unterschiedlichen Frauen so zu erzĂ€hlen, dass trotz der Schrecken, die sie erlebt haben, der Humor und die unbĂ€ndige Lust am Leben nicht zu kurz kommen. Gleichzeitig schildert der Roman in bewegender Weise den Widerstand einer Industriellen-Familie gegen das Nazi-Regime, wie man es noch nicht gelesen hat.
Im Juni 1942 wird die Ukrainerin Irina Kylynych im Alter von 19 Jahren zur Zwangsarbeit in Nazi-Deutschland verschleppt. Dort gelingt es ihr, das Vertrauen von Dr. Elsie KĂŒhn-Leitz, der Enkelin des GrĂŒnders der Leitz-Werke in Wetzlar, zu gewinnen, die sie als Angestellte in das Haus der Familie holt. Neben ihrem eigenen Schicksal erlebt Irina mit, wie KĂŒhn-Leitz sich fĂŒr das Wohl der Zwangsarbeiter einsetzt â und wegen âșĂŒbertriebener Menschlichkeitâč in Gestapo-Haft gerĂ€t. Irina lernt in Wetzlar ihren spĂ€teren Mann kennen und wandert gemeinsam mit ihm nach Kanada aus. Jahrzehnte spĂ€ter begibt sich Sasha Colby, Irinas Enkelin, auf die Suche nach der Geschichte ihrer GroĂmutter und beginnt allmĂ€hlich, die ĂŒberlieferte Geschichte mit historischen Recherchen zu verweben.
Englisch Fuchs, Dieter
Erscheinungsdatum: 3.2025
Auflage: 1
Seiten: 260
Format: 21,2 x 13,7 cm
Einbandart: Gebunden
Produktform: Hardcover, mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-8251-5411-0
Lieferbarkeit: Lieferbar
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