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Ingo Dachwitz, Sven Hilbig

Digitaler Kolonialismus

Wie Tech-Konzerne und GroßmĂ€chte die Welt unter sich aufteilen I Nominiert fĂŒr den Deutschen Sachbuchpreis 2025

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Der digitale Kolonialismus erobert den virtuellen Raum und beutet den globalen SĂŒden aus. Tech-Konzerne nutzen Rohstoffe und ArbeitskrĂ€fte unter prekĂ€ren Bedingungen. Die Analyse beleuchtet die geopolitischen Konflikte und fordert eine gerechtere Digitalisierung.

von Ingo Dachwitz, Sven Hilbig

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Der Kolonialismus im digitalen Zeitalter wie Tech-Imperien die Welt unter sich aufteilen Innovativ, mĂ€chtig, rĂŒcksichtlos: Kaum eine Geschichte wird so oft erzĂ€hlt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassent: Der Preis, den der globale SĂŒden dafĂŒr bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende AnsĂ€tze fĂŒr eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it. Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die HeilserzĂ€hlung unsererZeit. Dieses Buch erzĂ€hlt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwĂŒrdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir fĂŒr unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschĂ€ftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu sĂ€ubern oder vermeintlich KĂŒnstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleich geblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kĂŒmmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen KolonialmĂ€chte ist Digitalpolitik lĂ€ngst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden der Globale SĂŒden gerĂ€t zwischen die Fronten. Beim digitalen Kolonialismus fließen Daten und Profite nur in eine Richtung. Renata Ávila Pinto, Menschenrechtsverteidigerin KI und Daten, Rohstoffe und Repression: Eine umfassende Analyse des digitalen Kolonialismus Augenöffner fĂŒr Leser:innen: Wieso die Digitalisierung auf Ausbeutung beruht Die Rolle Europas neben den Digitalimperien USA und China Sehr gut lesbare Mischung aus tiefgreifender Analyse und bewegenden Reportagen Basierend auf Kooperationen und Interviews mit Forscher:innen und Aktivist:innen aus dem Globalen SĂŒden Mit einem eindringlichen Appell von Renata Ávila Pinto, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Open Knowledge Foundation

Auflage: 3
Erscheinungsdatum: 26.05.2025
Altersempfehlung:
Seitenzahl: 351 mit 8 Karten und 1 Abbildung
Produktform: Hardcover
Format: 21,7 x 13,9 cm

ISBN: 978-3-406-82302-2

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