Mit einem Geleitwort von Thomas Keil: "Ihre Lebenspilgereises enen Zugangs zur geistigen Welt: als WĂ€chterin, TĂŒrhĂŒterin, BlumenschmĂŒckerin, Bewahrerin, und vor allem einer Helferin in der Not. Ihre Begabung mit dem zweiten Gesicht lĂ€Ăt sie im Voraus den Brand des Ersten Goetheanums, die Ermordung Carl Ungers und die Vernichtung Berlins im Zweiten Weltkrieg erleben. In diesem Zusammenhang fragt sie am 9. November 1923 Rudolf Steiner nach einer Wegzehrung fĂŒr schwere Zeiten. Er bejaht das und gibt ihr am Tag darauf in Dornach, in der »Schreinerei«, wo sich auch die Nachricht vom Hitler-Ludendorff-Putsch in MĂŒnchen verbreitet, den Meditationsspruch »Den Berliner Freunden«. Steiner: »Wenn diese Herren in Deutschland an die Macht kommen, kann mein FuĂ deutschen Boden nicht mehr betreten.« Steiners Bitte folgend fĂ€hrt sie sofort nach Berlin zurĂŒck, um die Wohnung in der Motzstr. 17 aufzulösen, die zwanzig Jahre lang seine HauptwirkungsstĂ€tte war.
Samweber lebt nach dem Bau der Berliner Mauer bis 1968 im Ostteil der Stadt und stirbt 1969 wÀhrend einer Sommerfrische bei Freunden in Berlin- Frohnau."
»Wirklich, sie war unser aller Freundin! Wie sie vor GröĂten und GroĂen gestanden hat, so war ihr keiner zu klein, ihm zu berichten und mitzuteilen, was sie an GroĂem erlebt hatte. Sie hatte das michaelische Herzensauge durch jeden hindurch mit Ehrfurcht zu sehen, was an mehr hinter dem stand, was in Erscheinung trat. Interesse und VerstĂ€ndnis erfĂŒllten sie mit der Möglichkeit jeden mit seinen Fehlern zu lieben.« Gerhard Schwarz
Einleitung von Thomas Keil
Erscheinungsdatum: 01.03.2020
Auflage: 1. Auflage
Produktform: Softcover
Seiten: ca. 104
Format: 18,0 x 12,0 cm
Einbandart: Paperback
ISBN: 9783942754699
Lieferbarkeit: Nachdruck
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